Vereinsstatuten

Verein LACabane
mit Sitz in Muntelier

 

1. Name, Sitz und Ver­eins­jahr
Unter dem Namen „LACa­ba­ne“ besteht ein Ver­ein im Sin­ne von Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Mun­te­lier. Das Ver­eins­jahr dau­ert jeweils vom 1. Juli bis zum 30. Juni.

 

2. Zweck
Der Ver­ein bezweckt eine viel­sei­ti­ge kul­tu­rel­le Bele­bung der LACa­ba­ne gemäss Leis­tungs­ver­trag mit der Gemein­de Mun­te­lier, Eigen­tü­me­rin der LACa­ba­ne.

Der Ver­ein LACa­ba­ne ver­wirk­licht die­se Auf­ga­be wie folgt:

  • Er über­nimmt gemäss Leis­tungs­ver­trag mit der Gemein­de Mun­te­lier die Orga­ni­sa­ti­on von Aus­stel­lun­gen und Anläs­sen in der LACa­ba­ne.
  • Das Kon­zept für den Betrieb wird gemein­sam mit der Gemein­de Mun­te­lier erstellt und im Leis­tungs­ver­trag zwi­schen der Gemein­de Mun­te­lier und dem Ver­ein LACa­ba­ne fest­ge­hal­ten. Die LACa­ba­ne soll einer­seits ins­be­son­de­re Künst­lern, Muse­en, loka­len Ver­ei­nen die Mög­lich­keit geben, ihr Schaf­fen zu zei­gen und ande­rer­seits das Inter­es­se an Kul­tur und der Regi­on Mur­ten­see för­dern. Eine gewis­se kom­mer­zi­el­le Nut­zung durch Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen oder Pri­vat­per­so­nen ist in ange­mes­se­nem Rah­men gestat­tet.
  • Der Ver­ein beschafft die not­wen­di­gen Mit­tel für den ordent­li­chen Unter­halt und trägt zum Erhalt der LACa­ba­ne bei.

 

3. Mit­tel
Zur Ver­fol­gung des Ver­eins­zwe­ckes ver­fügt der Ver­ein über nach­ste­hen­de Mit­tel:

  • Mit­glie­der­bei­trä­ge gemäss Art. 5 der Sta­tu­ten
  • Ein­nah­men aus dem Betrieb der LACa­ba­ne (Betriebs­er­trag)
  • Ent­schä­di­gung aus Leis­tungs­ver­trag mit der Gemein­de Mun­te­lier
  • Der Ver­ein ist berech­tigt, Zuwen­dun­gen aller Art, ins­be­son­de­re aus Spon­so­ring, Spen­den, Schen­kun­gen, Gönner- und Unter­stüt­zungs­bei­trä­ge, Lega­te und Arbeits­leis­tun­gen ent­ge­gen­zu­neh­men.

 

4. Mit­glied­schaft
4.1 Auf­nah­me
Aktiv­mit­glied mit Stimm­be­rech­ti­gung kann jede natür­li­che und juris­ti­sche Per­son, sowie öffentlich-rechtliche Kör­per­schaft wer­den, die ein Inter­es­se am Ver­eins­zweck gemäss Art. 1 hat.
Der Bei­tritt zum Ver­ein erfolgt durch Unter­zeich­nung einer Bei­tritts­er­klä­rung und/oder durch erst­ma­li­ge Ein­zah­lung des Mit­glie­der­bei­trags.

4.2 Erlö­schen der Mit­glied­schaft
Die Mit­glied­schaft erlischt

  • bei natür­li­chen Per­so­nen durch Aus­tritt, Aus­schluss oder Tod
  • durch nicht bezah­len des Mit­glie­der­bei­tra­ges
  • bei juris­ti­schen Per­so­nen und öffentlich-rechtlichen Kör­per­schaf­ten durch Aus­tritt, Aus­schluss oder Auf­lö­sung.

4.3 Aus­tritt und Aus­schluss
Ein Ver­eins­aus­tritt ist jeder­zeit mög­lich. Das Aus­tritts­schrei­ben muss schrift­lich an den Prä­si­den­ten gerich­tet wer­den.
Ein Mit­glied kann jeder­zeit ohne Grund­an­ga­be aus dem Ver­ein aus­ge­schlos­sen wer­den. Der Vor­stand fällt den Aus­schluss­ent­scheid; das Mit­glied kann den Aus­schluss­ent­scheid innert einer Frist von 30 Tagen nach Emp­fang der Mit­tei­lung an die Mit­glie­der­ver­samm­lung wei­ter­zie­hen.
Der Mit­glie­der­bei­trag ist für jedes ange­bro­che­ne Ver­eins­jahr voll­stän­dig geschul­det. Zurück­er­stat­tun­gen sind aus­ge­schlos­sen.

 

5. Mit­glie­der­bei­trä­ge
Die Mit­glie­der­bei­trä­ge wer­den von der Mit­glie­der­ver­samm­lung fest­ge­setzt.
Der Mit­glie­der­bei­trag beträgt mini­mal CHF 100. Der Mit­glie­der­bei­trag wird für natür­li­che Per­so­nen und juris­ti­sche Per­so­nen unter­schied­lich fest­ge­setzt.
Der Mit­glie­der­bei­trag ist nach Erhalt der Rech­nung jeweils zum 1. Sep­tem­ber zu ent­rich­ten.

 

6. Orga­ne des Ver­eins
Die Orga­ne des Ver­eins sind:
a) die Mit­glie­der­ver­samm­lung
b) der Vor­stand
c) die Rech­nungs­re­vi­so­ren

 

7. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung
7.1 Obers­tes Organ
Das obers­te Organ des Ver­eins ist die Mit­glie­der­ver­samm­lung.
Die Mit­glie­der­ver­samm­lung hat die fol­gen­den unent­zieh­ba­ren Auf­ga­ben:
a) Wahl bzw. Abwahl des Vor­stan­des, sowie der Rech­nungs­re­vi­so­ren
b) Fest­set­zung und Ände­rung der Sta­tu­ten
c) Abnah­me der Jah­res­rech­nung und des Revi­so­ren­be­rich­tes
d) Beschluss über das Jah­res­bud­get
e) Fest­set­zung des Mit­glie­der­bei­tra­ges im Rah­men von Art. 5 der Sta­tu­ten
f) Behand­lung der Aus­schluss­re­kur­se
g) Auf­lö­sung des Ver­eins
Den Vor­sitz an der Mit­glie­der­ver­samm­lung führt der Präsident/die Prä­si­den­tin, im Fal­le seiner/ihrer Ver­hin­de­rung ein ande­res Vor­stands­mit­glied.

7.2 Die ordent­li­che und die aus­ser­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung
Eine ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung fin­det ein­mal jähr­lich statt.
Aus­ser­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen sind ein­zu­be­ru­fen, auf Beschluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung, des Vor­stan­des oder der Kon­troll­stel­le, sowie auf schrift­li­ches Begeh­rens eines Fünf­tels der Mit­glie­der (Art. 64 ZGB).

7.3 Ein­la­dung
Zur Mit­glie­der­ver­samm­lung wer­den die Mit­glie­der spä­tes­tens 20 Tage vor der Ver­samm­lung schrift­lich oder per E-Mail ein­ge­la­den, unter Bei­la­ge der Trak­tan­den­lis­te. Anträ­ge für die Ver­samm­lung müs­sen 6 Wochen vor der Ver­samm­lung schrift­lich oder per E-Mail beim Prä­si­den­ten ein­ge­reicht wer­den.

7.4 Beschluss­fas­sung
An der Mit­glie­der­ver­samm­lung besitzt jedes Mit­glied eine Stim­me. Die Beschluss­fas­sung erfolgt mit ein­fa­chem Mehr der anwe­sen­den Mit­glie­der. Bei Stim­men­gleich­heit hat der Prä­si­dent / die Prä­si­den­tin den Stich­ent­scheid.
Der Beschluss über die Ände­rung der Sta­tu­ten bedarf der Zustim­mung von zwei Drit­teln der an der Mit­glie­der­ver­samm­lung anwe­sen­den Mit­glie­dern.

 

8. Der Vor­stand
8.1 Auf­ga­ben
Der Vor­stand ver­tritt den Ver­ein nach aus­sen und führt die lau­fen­den Geschäf­te. Er führt alle Geschäf­te, wel­che nicht aus­schliess­lich der Mit­lie­der­ver­samm­lung vor­be­hal­ten sind.

8.2 Kon­sti­tu­ie­rung und Ent­schä­di­gung
Der Vor­stand wird jeweils für eine Amts­pe­ri­ode von einem Ver­eins­jahr gewählt.
Der Vor­stand besteht aus dem Prä­si­den­ten und min­des­tens 4 wei­te­ren Mit­glie­dern. Der Prä­si­dent wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung gewählt. Im Übri­gen kon­sti­tu­iert sich der Vor­stand selbst.
Die Tätig­keit als Vor­stands­mit­glied erfolgt grund­sätz­lich ehren­amt­lich. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung kann all­fäl­li­ge Ent­schä­di­gun­gen beschlies­sen.

8.3 Vor­stand­sit­zung und Ein­be­ru­fung
Die Vor­stands­sit­zun­gen fin­den bei Bedarf statt und wer­den vom Prä­si­den­ten / der Prä­si­den­tin ein­be­ru­fen.
Innert 20 Tagen ist eine Vor­stands­sit­zung durch­zu­füh­ren, wenn dies min­des­tens zwei Vor­stands­mit­glie­der unter Anga­ben von Trak­tan­den ver­lan­gen.
Der Vor­stand kann Bei­sit­zer als Bera­ter zu den Sit­zun­gen ein­la­den. Die­se haben kein Stimm­recht.

8.4.Beschlussfassung
Der Vor­stand ist beschluss­fä­hig, wenn min­des­tens die Hälf­te aller Mit­glie­der anwe­send ist. Die Beschluss­fas­sung erfolgt mit ein­fa­chem Mehr der anwe­sen­den Mit­glie­der. Bei Stim­men­gleich­heit hat der Prä­si­dent / die Prä­si­den­tin den Stich­ent­scheid.
Über die Sit­zun­gen wird ein Beschluss­pro­to­koll geführt. Das Pro­to­koll wird dem Gemein­de­rat von Mun­te­lier zuge­stellt.
Zir­ku­lar­be­schlüs­se sind zuläs­sig, sofern kein Vor­stands­mit­glied eine münd­li­che Bera­tung ver­langt.
Für ein­zel­ne Auf­ga­ben­be­rei­che kann der Vor­stand Kom­mis­sio­nen, denen auch Nicht­mit­glie­der ange­hö­ren kön­nen, und Drit­te ein­set­zen. Der Vor­stand regelt Auf­trags­um­fang und Kom­pe­ten­zen.

8.5 Zeich­nungs­be­rech­ti­gung
Der Vor­stand ent­schei­det über die Gewäh­rung der Zeich­nungs­be­rech­ti­gung sei­ner Mit­glie­der. Der Vor­stand unter­zeich­net kol­lek­tiv zu zwei­en.

 

9. Die Revi­si­ons­stel­le
Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wählt, sofern die Vor­aus­set­zun­gen von Art. 69 b ZGB dies zwin­gend vor­se­hen, eine Revi­si­ons­stel­le. Die Revi­si­ons­stel­le nimmt die gesetz­lich gere­gel­ten Auf­ga­ben wahr. Der Ver­ein ver­zich­tet auf eine frei­wil­li­ge Revi­si­on.

 

10. Haf­tung
Für die Schul­den des Ver­eins haf­tet ein­zig das Ver­eins­ver­mö­gen. Eine per­sön­li­che Haf­tung der Mit­glie­der ist aus­ge­schlos­sen.
Wenn der Ver­ein Leis­tungs­ver­trä­ge abschliesst, muss sicher­ge­stellt wer­den, dass der/die Auf­trag­ge­ber im Rah­men des Man­da­tes eine ange­mes­se­ne Defi­zit­ga­ran­tie übernimmt/übernehmen.

 

11. Auf­lö­sung des Ver­eins
Die Auf­lö­sung des Ver­eins kann mit zwei Drit­tel aller anwe­sen­den Mit­glie­der beschlos­sen oder in den gesetz­lich bestimm­ten Fäl­len (Art. 77 f. ZGB) auf­ge­löst wer­den.
Bei einer Auf­lö­sung des Ver­eins fällt das Ver­eins­ver­mö­gen an die Gemein­de Mun­te­lier. Der Gemein­de­rat ist befugt, das Ver­mö­gen einer Insti­tu­ti­on zu über­tra­gen, wel­che den glei­chen oder einen ähn­li­chen Zweck ver­folgt.

 

12. Inkraft­tre­ten
Die­se Sta­tu­ten sind an der Grün­dungs­ver­samm­lung vom 2. Juli 2015 ange­nom­men wor­den und sind mit die­sem Datum in Kraft getre­ten.